Der Name Staudt ist weit verbreitet. Dies hat seinen Ursprung darin, dass es bei der Entstehung der Nachnamen (so wie wir sie heute kennen) unter anderem üblich war, die Menschen ihrem Heimatort zuzuordnen. Oft wurden auch Berufsbezeichnungen oder Spitznamen verwendet. Der Nachname Staudt ist zweifelsfrei eine sogenannte "Herkunftsbezeichnung", d.h., dass die Ur-Ahnen derjenigen, die heute den Nachnamen Staudt tragen auch tatsächlich aus Staudt stammen. Zahlreiche deutschstämmige Emmigranten haben den Namen seit dem 18./19. Jahrhundert auch im Ausland verbreitet.

Im Jahre 1367 tauchte Staudt als "Stude" auf, 1388 heißt es "Stut", 1448 "Stude". 1557 wird ein trierischer Rat Michael Staudt von Limburg erwähnt. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts hat sich die heutige Schreibweise "Staudt" etabliert.

The name Staudt (or Stout) is far common. This has his origin into this, that at the emergence of the last names (like us her knows today) among other things was usual, assigning the people to her home town. Professional names or nicknames were often used, too. The last name Staudt is beyond all doubt a so-called "origin name", this is called, the forefather ancestors of the ones that, carrying the last name Staudt today this one, dating from Staudt also actually. Numerous ethnic Germans emigrants also have abroad spread the name since the 18/19th century. So if your lastname is "Staudt" or "Stout" (Stout is phonetic the exact english pronounciation of the german word Staudt) it is highly probable that your ancestors came from the village "Staudt" in germany!
 
Der bekannteste Staudt ist Erwin Staudt. Erwin Staudt ist seit 2003 Aufsichtratvorsitzender der IBM Deutschland und war zuvor fünf Jahre deren Vorsitzender der Geschäftsführung in Deutschland. Er vertritt den amerikanischen Computerkonzern auf dessen wichtigsten Markt nach den USA und Japan. Der 1948 in Leonberg geborene Schwabe begann seine Karriere 1973. Staudt ist außerdem Chef und Motor der IT-Lobbyinitiative D21, Schatzmeister des deutschen IT-Branchenverbandes Bitkom sowie Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Seit 2002 ist Staudt zudem Präsident des Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart.
 
Am 24. Januar 1798 wurde in der Freien Reichsstadt Rothenburg Karl Georg Christian von Staudt geboren. 1818 begann er sein Studium der Mathematik bei Karl Friedrich Gauß an der Universität Göttingen. Von Staudt veröffentlichte damals die weit beachteten Berechnungen über die Bahnen des Planeten Mars, des Planetoiden Palles und eines Kommeten (1820-1821). Nach seinem Göttinger Examen promovierte er 1822 in Erlangen zum Dr.phil. Im Oktober 1824 legte er in München das Examen für das höhere Lehramt ab, er wurde als Professor für Mathematik am Gymnasium in Würzburg angestellt. Ab 1. Oktober 1835 hatte Carl Georg Christian von Staudt bis zu seinem Tod am 1. Juni 1867 seinen Lehrstuhl inne.
 
 
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