7 Super- und Ligapokalspiele:

Deutscher Superpokal (bis 1996)
31.07.1990 Karlsruhe, Finale:
Bayern München - 1. FCK 4:1
06.08.1991 Hannover, Finale:
1. FCK - Werder Bremen 3:1
03.08.1996 Mannheim, Finale:
Borussia Dortmund - 1. FCK 1:1 n.V., 4:3 i.E.

Deutscher Ligapokal (ab 1997)
04.08.1998 Ludwigshafen, Halbfinale:
VfB Stuttgart - 1. FCK 3:2
10.07.1999 Jena, Vorrunde:
Bayer Leverkusen - 1. FCK 3:1
27.07.2000 Ludwigshafen, Vorrunde:
1. FCK - 1860 München 2:0
30.07.2000 Augsburg, Halbfinale:
Bayern München - 1. FCK 4:1

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Alte Spielberichte zum Nachlesen

"Der Pott"

Der DFB-Pokal ist ein Schmuckstück mit hohem ideellen Wert: Er misst 52 Zentimeter, wiegt 6,25 Kilogramm, hat ein Fassungsvermögen von acht Litern, ist aus feuer-vergoldetem Sterlingsilber gefertigt und mit 210 Gramm Feingold veredelt. Ihn schmücken zwölf Turmaline, zwölf Bergkristalle und 18 Nephrite, dazu das in Jade gestanzte DFB-Emblem. Kostenpunkt: Rund 35.000 Euro. Das sind die Daten des DFB-Pokals.

Doch hinter diesen beeindruckenden Zahlen verbirgt sich ein nicht messbarer, ideeller Wert. Schließlich ist der "Pott" nach der Meisterschale die begehrteste Trophäe im deutschen Fußball. Hergestellt wurde der goldene Topf von der Kölner Werkschule. An den Pokal mussten die Künstler 1991 noch einmal Hand anlegen. Etwa 700 Buchstaben und Ziffern für die Namen der Pokal-Sieger und der Jahreszahlen füllten den Sockel komplett. Die Basis des Cups wurde daraufhin um fünf Zentimeter erhöht, um Platz für zukünftige Gewinner zu schaffen. Die Fläche reicht bis zum Jahr 2020.

 

 

 

7 Endspiele und 2 Titel!

Dabei war es am Anfang fast schon ein Fluch: 4 mal im Endspiel und 4 mal verloren. An einen Titel glauben konnte man beim fünften Versuch so recht nicht, zu hoch wurde die Überlegenheit des Gegner SV Werder Bremen im Vorfeld hochstilisiert. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. 3:2 hieß es am Ende, eine furiose erste Halbzeit (das 3:0 ist bis dato die höchste Halbzeitführung in der Pokalgeschichte), ein leidenschaftlicher Kampf in der zweiten und ein Manfred Burgsmüller, der das sichere 3:3 vergab, waren die Grundlage für den sensationellen Titelgewinn 1990. Das traumhafte Ende einer traumatischen Saison und der Beginn eines noch viel besseren Spieljahres, an dessem Abschluss sogar der Gewinn der Deutschen Fußballmeisterschaft stand. 1996 der zweite Triumph durch ein 1:0 gegen den Karlsruher SC, wenngleich bitter erkauft, war man doch im gleichen Jahr erstmals in der Vereinsgeschichte abgestiegen. Und 2003? Wieder knapp dem Abstieg entronnen, gab es gegen den fast übermächtigen Gegener, den amtierenden Deutschen Meister Bayern München, nichts zu gewinnen: 1:3. Egal, der Nichtabstieg und der Erhalt der Lizenz war zum damaligen Zeitpunkt viel wichtiger. Ich bin mir sicher: Im achten Endspiel klappt es bestimmt wieder mit dem Titel!




© 2001-04, Holger Keil

 

Titel

Deutscher Pokalsieger 1990

Deutscher Pokalsieger 1996

DFB-Pokalsieg 1996, 1:0 gegen den Karlsruher SC

Deutscher Superpokalsieger 1991
Superpokal 1991, 3:1 Sieg gegen Werder Bremen